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Schildkröte im Friedhofsee

schildkroete

Zunächst dachte ich an eine optische Täuschung. Aber tatsächlich hockte da in einem der Seen vom Ohlsdorfer Friedhof eine waschechte Schildkröte. Da hat wohl jemand sein „geliebtes“ Haustier entsorgt.

Update: Hier ist, zur genaueren Bestimmung, ein Detailbild des ausgesetzten Tieres.

schildkroete_2

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19 Responses to “Schildkröte im Friedhofsee”


  1. 9. August 2009 um 20:31

    Leider ist das Foto von der Schildkröte zu klein um die Art zu erkennen. Aber sonst ein Klasse Foto.
    Mein Blog: http://naturliebhaberin.blog.de/
    und http://schildkroetenhobby.wordpress.com/

  2. 2 Kay
    9. August 2009 um 21:10

    Wie gemein, ich hatte mir mal überlegt, eine zuzulegen. Ich hätte sie wahrscheinlich mitgenommen. Die kann doch kaum draußen alleine überleben.

  3. 10. August 2009 um 15:02

    Hallo ihr drei zusammen, es wird vermutlich eine aus Nordamerika stammende Trachemys oder Pseudemys sein. Genaue Unterart ist anhand des Fotos nicht zubestimmen. Wenn ihr interesse an einer Schildkröte habt, schaut euch doch mal meine Page http://www.trachemys.de an.

  4. 5 hamburgergeschichten
    10. August 2009 um 16:05

    Eine Antwort an alle Schildkröteninteressierten:
    Ich habe noch ein genaueres Bild vom Panzer der Schildkröte. Ich werde es in den nächsten Tagen hier mal ergänzen. Vielleicht bekommen wir ja doch noch exakt heraus, was das für ein Tier ist.

    Aber noch mal zu der in den Raum geworfenen Frage: Können solche Tiere überhaupt in einem See in Norddeutschland überleben??

    • 11. August 2009 um 12:06

      Hallo Hamburgergeschichten,
      um deine Frage zu beantworten: JA die Schildkröten können in einem Norddeutschen See überleben, allerdings auch nein, es ist nicht erforscht wie viele Jahre eine gesunde Schildkröte das schafft. Sicher ist, sie schaffen es einige bis viele Jahre. Auch in Nordamerika gefrieren die Seen zu, so das die Schildkröten einen Winterschlaf halten müssen. Die Schildkröten kommen bis nach Kanada hoch vor. Nachteil in Norddeutschland ist, das die Sommer nicht so heiß sind und probleme kann es in den Übergangszeiten von Frühjahr und Herbst geben. Bei in Gefangenschaft gehaltene Schildkröten kann man diesen Nachteil durch Technik sehr gut beheben. So ist die Haltung von diesen Schildkröten sehr interessant wenn man die zuerwartenen Endgröße bedenkt. Viele Grüße, trachemys.de

  5. 8 joulupukki
    12. August 2009 um 21:42

    Also wenn sies überlebt, wurde der Friedhofssee durch die Missetat ja direkt bereichert. Ich hab in Stuttgart letztens ja Bauklötze gestaunt, als ich eine ganze Papageienkolonie im Park sah. Mein Freund hat mir dann erzählt, dass die seit einigen Jahren in Stucci frei leben und im Entlüftungsschacht des SWR überwintern. Begonnen hat das sicher auch mal mit einem entflogenen Pärchen…

  6. 13. August 2009 um 11:42

    Hallo Hamburgergeschichten,
    das Foto ist zwar viel größer aber leider nur ein bisschen besser. Ich lehne mich aber mal aus dem Fenster, es ist entweder eine Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans)oder eine Gelbwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta scripta)tendenz eher Rotwange. Pseudemys schließe ich aus. Der entscheidene Unterschied ist, Pseudemys ist am hinteren Panzerrand nicht so stark gezackt wie auf dem Foto gut zuerkennen ist. Für eine genaue Bestimmung bräuchte ich dann ein Foto mit Kopf-, und Halszeichnung.

    @joulupukki,
    bei den Schildkröten ist das anders als bei den Papageien, es gibt keine Berichte oder Bemerkungen über eine erfolgreiche Naturbrut von Nordamerikanischen Schmuckschildkröten in Norddeutschland. Schildkröten legen ihre Eier in selbst gegrabene Nisthöhlen in der Erde ab und lassen die Eier von der Sonnen (Bodentemperatur) ausbrüten. Dazu benötigen die Eier über eine Zeit von 50 bis 90 Tagen Bodentemperaturen von 27-32 °C. Das ist in Norddeutschland nicht zuerreichen.
    Viele Grüße, trachemys
    http://www.trachemys.de

    • 10 hamburgergeschichten
      13. August 2009 um 16:31

      Erneut vielen Dank für Deine Zeilen. Sollte ich dann vielleicht mal der Friedhofsverwaltung Bescheid geben, denn das Tier saß heute wieder exakt an derselben Stelle und ließe bestimmt leicht einfangen?
      VG

    • 14. August 2009 um 14:46

      Ich denke, die Verwaltung weis das da eine Schildkröte im See schwimmt, ist vielleicht auch nicht die einzige. Glaube nicht, nur weil das Tier einen Lieblingsplatz hat, dass das Tier leicht zu fangen ist. Wenn Möglich, versuche doch spassendhalber mal etwas auf das Tier zuzugehen (schwimmen), die Schildkröte wird zügig abtauchen und sich eine Zeit lang nicht blicken lassen, aus sicherer Entfernung wird sie dich schwimmend beobachten. Wenn die Luft wieder rein ist, wird sie ihren Lieblingsplatz aber wieder aufsuchen.
      Gruß trachemys

      • 12 hamburgergeschichten
        15. August 2009 um 22:42

        Hallo trachemys, zunächst noch einmal vielen Dank für Deine sehr aufschlußreichen Zeilen hier. Wer hätte gedacht, daß man über einen Fotoblog so viel über Schildkröten lernen kann. Dann lassen wir das Tier mal da, wo es ist. Ich werde von Zeit zu Zeit mal wieder nach ihm sehen und ggf. auch mal berichten.
        VG!

  7. 8. September 2009 um 09:02

    Heute kommt was im Fernsehen über die Schildkröten des Ohlsdorfer Friedhofs.

    NDR, Dienstag, 08.09., Magazin/Tier/Natur/Umwelt
    18:15 – 18:45 Uhr

    David Potter und der Grabstein der Uhus
    Wildnis Ohlsdorfer Friedhof

    • 14 hamburgergeschichten
      8. September 2009 um 23:51

      Oh, was ein Jammer. Ich bin heute nicht zum Fernsehen gekommen, war in Berlin. Das hätte mich ja total interessiert. Weißt Du, ob das wiederholt wird? LG!

  8. 9. September 2009 um 07:47

    Ich konnte es selbst auch nicht sehen. Ich konnte nicht herausfinden, dass es wiederholt werden soll.

  9. 16 Lilai
    28. September 2009 um 20:26

    Hallo zusammen!
    Ich bin per Zufall auf diese Seite gestoßen,weil ich auch nach infos über diese Schildkröte gesucht habe.Ich beobachte dieses Tier schon einige Jahre.
    Erstmals zu Gesicht bekommen habe ich die Schildkröte 2006,sie hat also schon einige Winter in dem Friedhofssee überlebt. Soweit ich weiß ist es ein Einzeltier.Irgendwelche farblichen Zeichnungen habe ich nicht an ihm enddecken können.
    Dieses Jahr hatte ich sie noch gar nicht gesehen und schon befürchtet sie wäre den immer zahlreicher werdenden Graureihern zum Opfer gefallen…
    LG

  10. 17 hamburgergeschichten
    29. September 2009 um 14:08

    Hallo Lilai, ich habe das Tier vor zwei Wochen noch putzmunter wieder auf dem abgebildeten Ast gesehen. Wie spannend, daß Du die Schildkröte schon so lange verfolgst. Berichte gerne wieder hier.
    Liebe Grüße zurück!

  11. 18 Lisander
    23. Oktober 2011 um 12:18

    Moin Moin, inzwischen sind es 2 Schildkröten, eine kleine und eine große. Im Winter sind sie nicht zu sehen. Im Frühling, Sommer und Herbst sitzen sie dann wieder oft auf ihrem Lieblingsplatz. Ich glaube, die Schildkröten haben eine gute Überwinterungsmöglichkeit gefunden. Wir freuen uns immer sehr, sie wieder zu sehen, wenn der Winter vorrüber ist. Viele Grüße!


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