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Linksradikale Zerstörungen am Bezirksamt Eimsbüttel

Zerstoerungen Bezirksamt_1

Im Zuge der Zerstörungen der linksradikalen Chaoten wurde auch das Bezirksamt Eimsbüttel getroffen.
Hier nur ein kleiner Ausschnitt der Beschädigungen, die sich um das ganze Gebäude ziehen.
Und leider kam es auch gestern erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei, nun um gegen die Einrichtung der Gefahrengebiete zu protestieren. Ein Auto ging in Flammen auf, ein Unbeteiligter wurde verletzt.

zerstoerungen_bezirksamt_2

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zerstoerungen_lidl_grindel

Offenbar hat es auch den gegenüberliegenden Lidl getroffen.

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4 Responses to “Linksradikale Zerstörungen am Bezirksamt Eimsbüttel”


  1. 9. Januar 2014 um 14:24

    Ich verfolge die Darstellungen aus Hamburg, wo ich michderzeit selbst nicht aufhalte, mit zunehmendem Unbehagen. Vor allem, weil derzeit nicht erkennbar zu sein scheint, wie die aufgeheizte Lage deeskaliert werden kann (und das muss sie auf jeden Fall). Hinweisen möchte ich auf vier Punkte:
    1. Es gibt keine Legitimation für politische Gewalt. Dass Blödmänner und -frauen immer wieder probieren, friedliche Demos zu sprengen, ist inakzeptabel. Ob die von Dir zu recht dokumentierten Beschädigungen nun von linken, rechten, blauen oder gemusterten Leuten begangen wurden, finde ich irrelevant – für mich handelt es sich um Straftaten, die aufgeklärt und sanktionert werden müssen. „Linker Chaot“ ist zumindest nicht mein Vokabular).
    2. Unstrittig ist wohl, dass die Polizei versucht hat, eine genehmigte Demionstration aufzulösen (an der Flora). Sowas finde ich sehr fragwürdig.
    3. Über den vermeintlichen Angriff auf die Davidswache, der ein Auslöser für die Einrichtung des Gefahrengebiets war, gibt es inzwischen unterschiedliche Darstellungen – und das erstaunt schon.
    4. Ich weiß – das ist, zugegeben, ein Nebenthema -, dass Journalisten Schwierigkeiten hatten, ihren Aufgaben ungehindert nachzugehen, hier sollen Polizisten sehr rüde vorgegangen sein.

    Alles in allem finde ich die entstandene Situationn – zu Anfang eines Neuen Jahres heizt sich das Klima in der Stadt sehr auf – doch sehr unschön. Hamburg hat aus meiner Sicht witrklich etwas anderes zu bieten als solche Konflikte.

    • 9. Januar 2014 um 15:05

      Da muß ich Dir leider in einigen Punkten widersprechen:
      Es ist keinesfalls unstrittig, daß die Poizei die Demonstration verhindert hat. Die Teilnehmer waren sämtlichst vermummt (was schon eine Straftat ist) und warfen bereits mit mitgebrachten Gegenständen. An der Stelle war das bereits keine genehmigte Demonstration mehr. Die Polizei hat demnach keine Demonstration verhindert, sondern hat Straftaten verfolgt.
      Die Gegendarstellungen zum Angriff auf die Davidwache kommen ausschließlich von einem einzigen höchst suspekten Rote Flora Anwalt. Und ganz plötzlich gibt es angeblich Zeugen? Wo haben die vorher gesteckt? Da haben die Rote-Flora Typen scheinbar registriert, daß die Stimmung in der Stadt gegen sie kippt und wollen etwas tricksen. Und der Polizist hat sich sicherlich selbst den Stein ins Gesicht geworfen? Und die anderen Übergriffe auf die Davidwache und die Wache Lerchenstraße? Die massenweisen Zerstörungen in Hamburg? Die Attacken auf Wohnhäuser?
      Zu Problemen journalistischer Tätigkeit bei solchen Ausschreitungen wissen wir beide wohl, daß man in solchen Ausnahme-Situationen schnell mal einen vor den Kopf bekommt, egal von welcher Seite. Dann muß man eben Abstand halten oder einen robusten Kollegen ranlassen.
      Und schließlich: Es ist keinesfalls irrelevant, von wem solche Straftaten ausgehen. Denn das ist politisch motivierte Gewalt und muß als solche auch richtig kategorisiert werden. Und man stelle sich mal vor, wenn das ein Rechter getan hätte. Hättest Du dann wirklich auch auf diese Einordnung verzichten wollen? Das glaube ich kaum.

  2. 9. Januar 2014 um 16:09

    Seit wann wird eine Demo, die genehmigt war, als ganzes illegal, wenn einzelne Teilnehmer Straftaten begehen? Das wäre mir doch neu. Oder existieren etwa Urteile, die in duiese Richtung gehen? In der Causa Davidswache ist mein Wissensstand (den in etwa glaube ich auch die WELT vermeldet hat und die MOPO), dass es sich um eine „normale“ Kiezauseinandersetzung ABSEITS der Davidswache gehandelt haben soll. Ich bestreite nicht, dass der Polizist verletzt wurde, aber es gibt wohl unterschiedliche Darstellungen, wo das passiert ist.
    Ich weiß nicht, ob ich blöde Krawalltouristen, die sich auf eine Demo stürzen will, als links bezeichnen wollte. Bin an dieser Stelle auch kein Augenzeuge.
    Und was das Journalistenthema angeht: Hier sind Kollegen von der Polizei an ihrer Arbeit gehindert worden – jedenfalls nach meinen Infos. Und wenn das stimmt, bin ich keinesfalls bereit, das einfach hinzunehmen.
    Natürlich: Rechtsradikale müssen beim Namen genannt werden, und andere Radikale auch. Ich bin immer für präzise Bezeichnungen.
    ansonsten: http://taz.de/Hamburgs-Gruene-wollen-Debatte/!130681/

    • 9. Januar 2014 um 17:02

      Demonstrationen sind natürlich, wenn sie zu erheblichen Straftaten führen, aufzulösen und sind danach illegal. Schon immer. Alleine der Umstand der Vermummung wäre hier eingentlich schon ausreichend (§ 17a VersammlG) gewesen. Bei Deiner Äußerung „einzelne Teilnehmer“ die Straftaten begingen, sträuben sich mir die Nackenhaare. Korrekt hätte es heißen müssen, die wenigen Demonstranten, die keine Straftaten begingen. Hast Du die Bilder denn nicht gesehen? Das waren bürgerkriegsähnliche Zustände. Ich finde eine solche Verharmlosung unangemessen. Ebenso wie Deine Äußerung, es gäbe über die Verletzung des Polizeibeamten unterschiedliche Darstellungen. Auch von Journalistenbeeiträchtigungen ist mir überhaupt nichts bekannt. Ich habe den Eindruck, daß Du die Vorgänge der letzten Wochen etwas verharmlosen möchtest. Auch mit dem Hinweis auf „blöde Krawalltouristen“ oder eine Verlinkung gerade zur TAZ. Da kann ich in der Gänze nur deutlich widersprechen. Ich möchte hier aber keine politische Diskussionsplattform anstoßen. Ich möchte hier Zerstörungen dokumentieren, die sich quer durch die Stadt ziehen und klar linksradikal motiviert sind und rein gar nichts mit legitimem Protest zu tun haben. Mehr nicht. Ich bitte also höflichst, von weiteren Diskussionen abzusehen. Vielen Dank.


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